Medical Technology Germany 2026: SustainMed 2.0 im Austausch mit der Branche
Wie bringt man nachhaltige Impulse aus der Forschung in den Klinikalltag und wie gelingt das branchenübergreifend? Genau diese Frage stand im Mittelpunkt des Konferenzblocks „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft" auf der Medical Technology Germany 2026 in Ulm, bei der Dr. Felix Stöppelmann von der BioRegio STERN Management GmbH mit dem Projekt „SustainMed 2.0“ vertreten war.
Rund um Medizintechnik und Gesundheitswesen diskutierten Unternehmen, Forschungs- und Gesundheitseinrichtungen aktuelle Herausforderungen: Welche Hürden bremsen nachhaltige Lösungen in der Umsetzung heute noch aus? Und wie lassen sich Innovationen schneller in die Praxis bringen?
Im Fokus: Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Stöppelmann erläuterte in seinem Vortrag „SustainMed 2.0 – Die Zukunft des Gesundheitswesens ist nachhaltig und vernetzt", wie durch die enge Zusammenarbeit von Akteuren aus dem Gesundheitswesen, der Wirtschaft und der Forschung nachhaltige Ideen gefördert und in die Praxis überführt werden können.

„Besonders gefreut hat uns das große Interesse am Projekt und der intensive fachliche Austausch im Anschluss an den Vortrag“ so Stöppelmann. Die Gespräche machten deutlich, dass Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen vor allem durch die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette gelingt. Ein wesentlicher Mehrwert von „SustainMed 2.0“ liegt darin, dass Projektpartner ihre Erfahrungen teilen, voneinander lernen und gemeinsam konkrete Anwendungsbeispiele, sogenannte „Use-Cases“, entwickeln. Über die digitalen Plattformen des Projekts werden Maßnahmen, Projektdaten und Erkenntnisse strukturiert erfasst, Best Practices aufbereitet und für alle Projektpartner verfügbar gemacht. Dadurch müssen Einrichtungen nicht jeweils eigene Lösungen von Grund auf neu entwickeln, sondern können auf gemeinsam erarbeitete Ansätze und die Erfahrungen anderer Projektpartner zurückgreifen. So entstehen Synergien, Wissen wird gebündelt und praxiserprobte Lösungen können effizient auf unterschiedliche Einrichtungen übertragen werden.
Stöppelmann schließt den erfolgreichen Tag auf der Messe ab: „Mit unseren Projektpartnern schaffen wir eine Plattform für Wissenstransfer, Vernetzung und die Entwicklung praxistauglicher Lösungen für ein nachhaltigeres Gesundheitswesen. In SustainMed 2.0 geht es vor allem um das Netzwerk, denn nur wenn alle Bereiche der Gesundheitsversorgung eingebunden werden, wird die Transformation hin zu einem nachhaltigeren Gesundheitssystem erfolgreich sein“.
Weitere News und Informationen lesen Sie hier: SustainMed 2.0 auf LinkedIn
Finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
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